Schadstoffsanierung mit BmC

– Sicher, effizient und nachhaltig

Ihr Partner für professionelle Schadstoffsanierung

BmC verfügt über umfassende Erfahrung in der Sanierung von Schadstoffbelastungen. Wir sind spezialisiert darauf, schädliche Substanzen durch präzise Analyse- und Messverfahren zu identifizieren und deren Risiken für Mensch und Umwelt fundiert zu bewerten. Auf Basis dieser Analysen entwickeln wir individuelle Sanierungskonzepte, die optimal auf die jeweilige Situation abgestimmt sind.

Schadens-analyse

Asbest-entfernung

Grenzwert-überwachung

Schadstoffe – Was versteht man darunter?

Schadstoffe sind gesundheits- und umweltgefährdende Substanzen, die in Gebäuden oder der Umwelt vorkommen können. Dazu zählen Asbest, PCB, PAK, Schwermetalle und viele weitere Verbindungen. Die Einstufung erfolgt auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und festgelegter Grenzwerte. Werden diese Grenzwerte überschritten, besteht akuter Handlungsbedarf, um Risiken für Gesundheit und Umwelt zu minimieren.

Unsere Leistungen

im Bereich der Schadstoffsanierung

Von der ersten Schadensanalyse bis hin zur fachgerechten Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen bieten wir Ihnen ganzheitliche Lösungen. Unsere Vorgehensweise ist effizient, nachhaltig und stets darauf ausgerichtet, die Schadstoffbelastung unter die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zu senken. Dabei setzen wir modernste Verfahren ein, darunter ein zertifiziertes, vibrationsarmes Schleifverfahren zur sicheren Entfernung von asbesthaltigen Klebern von mineralischen Untergründen – restlos und gefahrlos.

Individuelle Konzepte für die Sanierung von Schadstoffbelastungen

Die Auswahl des passenden Sanierungsverfahrens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art des Schadstoffs, seiner Bindung, den baulichen Gegebenheiten und der Nutzung des betroffenen Bereichs. BmC entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts gerecht werden. Unser Ziel: maximale Sicherheit, minimale Belastung und nachhaltige Ergebnisse.

Asbestsanierung

Sicherheit durch Fachkompetenz

Asbest ist ein natürlich vorkommendes, faserförmiges Silikat-Mineral, das sowohl unter- als auch überirdisch abgebaut wird. Aufgrund seiner hohen Hitzebeständigkeit (bis zu 1.000 °C), seiner Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien und der außergewöhnlichen Zugfestigkeit wurde Asbest früher vielfach im Bauwesen eingesetzt. Am häufigsten kam dabei Weiß- und Blauasbest zum Einsatz.

Trotz dieser positiven Materialeigenschaften birgt Asbest erhebliche Gesundheitsrisiken. BmC sorgt für eine fachgerechte, sichere und nachhaltige Entfernung von asbesthaltigen Materialien, um Menschen und Umwelt zu schützen.

Asbestvorkommen in Baustoffen

Asbest wurde aufgrund seiner Materialeigenschaften hauptsächlich als Brand-, Wärme- und Schallschutz in zahlreichen Bauteilen und Baustoffen verwendet. Blauasbest fand u. a. seinen Einsatz in Bauplatten, Rohren, Bodenbelägen und Klebern. Weißasbest wurde vorwiegend in Asbestzemen

Welche Gefährdung geht von Asbest aus?

Bei Bearbeitung sowie durch natürliche Verwitterung, Feuchtigkeit, Hitze und Kälte können aus asbesthaltigen Bauteilen gefährliche Fasern freigesetzt werden. Besonders bei Blauasbest besteht ein erhöhtes Risiko, da sich die Fasern längs spalten lassen und dadurch in feinste Partikel zerfallen können. Die Faserfreisetzung hängt von der Bindung des Materials sowie von der Art des Asbests ab.

Faserbindung

Abhängig von der Rohdichte sowie dem Anteil an Asbest und Bindemittel unterscheidet man zwischen fest gebundenen und schwach gebundenen Asbestprodukten.

Asbestzementprodukte haben eine feste Faserbindung. Ihr Asbestanteil liegt bei 15 Masse-% und das Raumgewicht bei mindestens 1400 kg/m³.
Spritzasbest mit leichter Faserbindung hingegen hat ein Raumgewicht von unter 1000 kg/m³.

Beispiele für fest gebundene Asbestprodukte:

  • Asbestzement (Platten, Rohre)
  • Klebstoffe

Beispiele für schwach gebundene Asbestprodukte:

  • Spritzasbest
  • Leichtbauplatten
  • Asbestpappen
  • Dichtungsschnüre
Grenzwerte

Im Innenbereich gelten strenge Arbeitsschutzbestimmungen und technische Regeln für die Durchführung von Asbestsanierungen. Die relevanten Vorschriften finden sich in den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 519). Dabei wird nach der Faserkonzentration pro Kubikmeter Luft unterschieden:

  • Arbeiten mit geringer Exposition: < 10.000 Fasern/m³

  • Arbeiten geringen Umfangs: < 100.000 Fasern/m³

  • Umfangreiche Arbeiten: > 100.000 Fasern/m³

Sanierung – Bewertung

Für Art und Umfang von Sanierungsmaßnahmen sind verschiedene Faktoren entscheidend, darunter die Art des asbesthaltigen Materials, dessen Lokalisierung und der Grad der Faserfreisetzung. Produkte mit fester Faserbindung (z. B. Asbestzement) erfordern nicht immer sofortige Maßnahmen, da sie bei unversehrtem Zustand eine geringe Faserfreisetzung aufweisen.

Anders verhält es sich bei schwach gebundenen Produkten wie Spritzasbest: Hier kann es durch mechanische Einwirkungen (z. B. Vibrationen) zu einer erheblichen Freisetzung von Asbestfasern kommen. Aufgrund des begrenzten Raumvolumens im Innenbereich kann dies schnell zu einer erhöhten Konzentration führen.

Die Notwendigkeit einer Sanierung wird anhand eines Punktesystems ermittelt, das folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Art der Asbestverwendung
  • Schwingungsbelastung
  • Oberflächenzustand und Struktur
  • Lokalisierung des Materials
  • Raumnutzung

Die Asbest-Richtlinie definiert klare Vorgaben für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte und dient dem Schutz der Gebäudenutzer.

Sanierung

Asbestsanierungen sind in der Regel aufwendig und kostenintensiv. Aufgrund der Gesundheitsrisiken durch Faserfreisetzung müssen die betroffenen Bereiche abgedichtet werden. Der Zugang ist nur über spezielle Schleusen mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung (PSA) möglich.

BmC – Ihre Experten für sichere Schadstoffsanierung. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.